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Auf ein Wort |
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Liebe Mitchristen, heute noch in Faschingsstimmung am Mittwoch dann die beginnende Fastenzeit. Zeichen für die „Zeiten“ im Leben. Zeiten des Feierns, ja…des Losgelassen-seins… und Zeiten der Besinnung. Wir „brauchen“ verschiedene Zeiten, weil sie unserem Menschsein Sinn und Ordnung und auch Richtung geben können. Wichtig ist, diese Zeiten, die uns durch das Kalenderjahr und das Kirchenjahr geschenkt werden, auch dementsprechend nutzen. Was aber braucht der Mensch an Zeiten zum „nützlichen“ Leben ? Dazu eine kleine Anekdote: Der Philosoph Sokrates ging jeden Tag mit seinen Schülern auf den Markt. Doch er kaufte nie etwas. Das ärgerte verständlicherweise die Händler: Sie hielten sein Verhalten für sehr geschäftsschädigend. Eines Tages fragten sie ihn: "Warum kommst du täglich hierher und kaufst nie etwas?" Da antwortete Sokrates: "Ich freue mich, dass es so viele Dinge gibt, die ich alle nicht brauche." Wir stehen kurz vor der Fastenzeit. Diese geprägte Zeit will uns einladen, darüber nachzudenken, was wir wirklich nötig haben und wovon wir uns verabschieden sollten, um frei zu werden für das Eigentliche. In diesem Sinn eine fröhliche Faschingszeit aber auch eine gesegnete Vorbereitungszeit auf Ostern hin
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